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Sie haben schon einen GEAK®?

Wie ist die Berechnungsmethodik des GEAK®?

Method

Die Berechnung des Heizwärmebedarfs eines Gebäudes mittels abgefragter Eingabedaten zur Gebäudehülle basiert auf der in der Schweiz gebräuchlichen Methode (SIA-Norm 380/1). Die Genauigkeit der Berechnung hängt von der Datengrundlage ab. Bei schlechter Datengrundlage (ohne Pläne, Bauteilangaben und Verbrauchsdaten) greift der Rechner auf zugrunde liegenden Standardtabellen zurück. Entsprechend ungenauer wird die Auswertung für das Gebäude. Die Berechnung des Gesamtenergiebedarfs berücksichtigt zusätzlich die Gebäudetechnik in vereinfachter Form.

Die Berechnungsmethodik des GEAK führt zu einem Vergleich des berechneten und des effektiv gemessenen Energiebedarfs und zu einer „Korrekturschleife“ bei markanter Abweichung der beiden Werte, die des Fachwissens des Experten bedarf. Durch Anpassung der Eingabegrössen der Berechnung wird der effektive Bedarf mit den Verbrauchswerten in Übereinstimmung gebracht.

Für den ausführlichen Beratungsbericht (GEAK Plus) können die Daten der Gebäudehülle und Gebäudetechnik anhand der effektiven Gegebenheiten im Detail eingegeben werden. Gleiches gilt für die Eingabe von Modernisierungsmassnahmen.

Beim GEAK erfolgt die Berechnung grundsätzlich aufgrund von benutzerunabhängigen Standardwerten und aufgrund einer Vollbelegung an Bewohnern. Die gemessenen Energieverbrauchswerte dienen einzig dazu, die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

  • Wenn also zum Beispiel Wohnungen leer stehen oder nur wenige Bewohner in einem grossen Haus leben, oder falls die Bewohner sehr sparsam mit der Energie umgehen, kann der berechnete Normverbrauch stark vom effektiven Verbrauch abweichen.
  • Der GEAK generiert die Daten zuerst automatisch. Dadurch, und ohne weitere Anpassungen durch den Experten, ist seine Genauigkeit und Aussagekraft beschränkt, zum Beispiel für neue Gebäude oder solche die nicht der Norm entsprechen.
  • Modernisierungsmassnahmen an Bauteilen (wie z.B. Fenster, Fassaden, Dach und Kellerdecke), die im Laufe der Jahre ausgeführt wurden, können mittels Flächenanteil und Dicke der Wärmedämmung bzw. Zeitpunkt beim Fensterersatz angegeben werden. Spezielle Lösungen bei Heizung und Warmwasser werden nicht berücksichtigt.